KI-Gedächtnis pflegen
Unternehmenswissen hinterlegen, das in keiner Datenbank steht.
Das KI-Gedächtnis ist der gepflegte Unternehmenskontext Ihres Mandanten: Was Ihr Haus ausmacht, welche Begriffe Sie verwenden, welche Besonderheiten gelten. Es enthält bewusst nicht das, was ohnehin in den Datenbanken steht.
Alle Einträge liegen als Markdown vor — für Menschen lesbar und für die KI verwertbar.
Für wen
Fachkräfte, Leitung, Wissensträger.
Voraussetzungen
Bearbeitungsrecht auf das KI-Gedächtnis
Was hineingehört
- Unternehmenskontext — Branche, Verfahren, Besonderheiten der Produktion, typische Arbeitsweisen.
- Begriffe — Hausinterne Bezeichnungen für Anlagen, Bereiche und Rollen.
- Regeln — Eigene Standards, die über die Vorschrift hinausgehen.
- Entscheidungen — Bewusste Festlegungen und ihre Begründung, etwa zu Prüfintervallen.
- Historie — Vorfälle und ihre Lehren, soweit sie künftige Beurteilungen beeinflussen sollen.
Nicht hineingehören personenbezogene Daten, Gesundheitsdaten und Zugangsdaten. Das Gedächtnis ist Kontext, keine Personalakte.
Einträge anlegen
- Schreiben Sie im Feld „Inhalt“ einfach frei — die Struktur wird erkannt und als Markdown formatiert.
- Ein Thema je Eintrag; lange Sammeleinträge sind für die KI schlechter verwertbar.
- Gültigkeit setzen, wenn eine Festlegung befristet ist.
- Veraltete Einträge deaktivieren statt löschen, damit die Historie erhalten bleibt.
- Einträge lassen sich auf Standorte begrenzen, wenn sie nicht konzernweit gelten.
Schritt für Schritt
- 1
Eintrag anlegen
Unter „KI-Gedächtnis“ auf „Eintrag anlegen“ klicken und einen sprechenden Titel vergeben.
- 2
Inhalt schreiben
Schreiben Sie frei; elyph erkennt Struktur und legt den Text als Markdown ab, maschinenlesbar und lesbar für Menschen.
- 3
Geltung festlegen
Ordnen Sie Standort, Bereich oder Modul zu, damit der Eintrag nur dort wirkt, wo er gilt.
- 4
Pflegen
Setzen Sie ein Überprüfungsdatum; veraltetes Wissen erzeugt falsche Vorschläge.
Ergebnis
KI-Vorschläge sprechen Ihre Sprache und kennen Ihre Besonderheiten.
Häufige Stolpersteine
- Personenbezogene Daten eintragen: Das KI-Gedächtnis ist für Unternehmenskontext gedacht, nicht für Personaldaten.
- Widersprüchliche Einträge: Sie führen zu schwankenden Vorschlägen.
Häufige Fragen
- Sehen andere Mandanten unsere Einträge?
- Nein. Das Gedächtnis ist strikt mandantengebunden und wird nicht zum Training von Modellen verwendet.
- Wie viel sollte man pflegen?
- 20 bis 50 gute Einträge bringen den größten Nutzen. Qualität schlägt Menge deutlich.