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Gefährdungsbeurteilung

Stammdaten der Beurteilung ausfüllen

Die sechs Kategorien der Stammdaten sinnvoll füllen und die Vollständigkeit erhöhen.

Die Stammdaten beschreiben, worauf sich die Beurteilung bezieht. Sie sind mehr als Verwaltung: Aus ihnen leitet elyph die anzuwendenden Rechtsgrundlagen, die Vorschläge der KI und die spätere Vergleichbarkeit ab.

Die Felder sind in Kategorien geordnet, die auch im KI-Interview wiederkehren — Kontext, Arbeit, Exposition, Ressourcen, Recht und Geltung.

Für wen

Alle, die an einer Beurteilung mitarbeiten.

Voraussetzungen

Angelegte Beurteilung im Status Entwurf

Die sechs Kategorien

  • Kontext — Standort, Bereich, Organisationseinheit und beurteilter Gegenstand.
  • Arbeit — Tätigkeiten, Arbeitsmittel, Arbeitszeiten und Betriebszustände inklusive Störung und Instandhaltung.
  • Exposition — Betroffener Personenkreis, Anzahl, Dauer und Häufigkeit sowie besonders schutzbedürftige Gruppen.
  • Ressourcen — Qualifikationen, Unterweisungen, Schutzausrüstung und verfügbare Betriebsanweisungen.
  • Recht — Anzuwendende Vorschriften, Regeln und Normen; aus der Zuständigkeit des Standorts vorbelegt.
  • Geltung — Gültig ab, Wiedervorlage, Anlass der Beurteilung und Bezug zur Vorversion.

Arbeiten mit KI-Vorschlag und Herkunft

Beim Bearbeiten eines Feldes erscheint der Knopf „KI-Vorschlag“. Er nutzt bereits erfasste Angaben, das KI-Gedächtnis und vergleichbare Beurteilungen Ihres Mandanten.

  • Jeder Vorschlag kommt mit Begründung und lässt sich vor der Übernahme ändern.
  • Übernommene Vorschläge werden als „KI-Vorschlag“ gekennzeichnet, bis eine Person sie bestätigt.
  • Das Herkunftskennzeichen unterscheidet manuell, Katalog, KI und Übernahme aus Vorversion.
  • In Prüfung und Freigabe wird ausdrücklich angezeigt, welche Felder noch KI-Herkunft tragen.

Die KI schlägt vor, sie entscheidet nicht. Verantwortlich bleibt die Person, die freigibt — das gilt arbeitsschutzrechtlich wie nach dem EU-KI-Recht.

Gewichtete Vollständigkeit

Der Fortschrittswert misst nicht ausgefüllte Felder, sondern Belastbarkeit.

  • Pflichtangaben wie Personenkreis und Betriebszustände wiegen mehr als Zusatztexte.
  • Felder, die für Ihren Gegenstand nicht gelten, werden mit Begründung als „nicht zutreffend“ gesetzt und zählen dann als erledigt.
  • Unter 80 Prozent ist eine Freigabe möglich, wird aber im Bericht vermerkt.

Schritt für Schritt

  1. 1

    Kategorie wählen

    Kontext, Arbeit, Exposition, Ressourcen, Recht und Gültigkeit gliedern die Felder nach Bedeutung, nicht nach Datenbank.

  2. 2

    Feld bearbeiten

    Klicken Sie in ein Feld. Erst dann erscheinen Erklärung, Herkunft und der Knopf „KI-Vorschlag“.

  3. 3

    KI-Vorschlag prüfen

    Der Vorschlag stammt aus Unternehmensprofil, KI-Gedächtnis und vergleichbaren Beurteilungen. Sie entscheiden, ob er übernommen wird.

  4. 4

    Herkunft beachten

    Jedes Feld zeigt, ob der Wert manuell, aus dem Katalog, aus dem Profil oder von der KI stammt.

  5. 5

    Vollständigkeit prüfen

    Der gewichtete Fortschritt oben zeigt, welche fehlenden Felder die Aussagekraft am stärksten begrenzen.

Ergebnis

Die Vollständigkeit liegt über der Freigabeschwelle und jedes Feld hat eine erkennbare Herkunft.

Häufige Stolpersteine

  • KI-Vorschläge ungeprüft übernehmen: Die Verantwortung für Inhalte bleibt bei Ihnen.
  • Freitext statt Auswahl: Auswahlwerte sind auswertbar, Freitext nicht.

Häufige Fragen

Kann ich Stammdaten aus einer bestehenden Beurteilung übernehmen?
Ja, über „Als Vorlage verwenden“. Übernommene Werte tragen das Herkunftskennzeichen „Vorversion“ und müssen bestätigt werden.
Warum ändern sich die Rechtsgrundlagen, wenn ich den Standort wechsle?
Weil die Zuständigkeit am Standort hängt. Für einen Schweizer Standort gelten andere Grundlagen als für einen deutschen; das Schutzniveau des Konzerns bleibt Mindestmaß.

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